Schutzkonzepte

Schutzkonzepte zum Download:

Schutzkonzept Gottesdienste
Schutzkonzept St. Jakobszentrum


Schutzkonzept für Gottesdienste der
Evangelischen Gemeinde Bockenheim
im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie

In diesem Konzept sind die Maßnahmen zusammengefasst, die der Kirchenvorstand der Evangelischen Gemeinde Bockenheim für das Feiern von Gottesdiensten in der St. Jakobskirche ab Mai 2020 am 5. Mai 2020 beschlossen hat. Die Maßnahmen basieren auf den Vorgaben der hessischen Landesregierung und den „Grundsätzen zum Schutz der Gesundheit in gottesdienstlichen Versammlungen und Rahmenbedingungen für ein Infektionsschutz-Konzept vor Ort in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau“ vom 28.4. 2020.

Ort der Gottesdienste

Gottesdienste werden grundsätzlich in der St. Jakobskirche gefeiert. Siehe auch 10.
Sitzplätze in der Kirche, Höchstzahl von Besucher/innen

Die Stühle der Kirche werden so markiert und angeordnet, dass die Besucher/innen den Mindestabstand von 1,5m einhalten können. Dazu werden die Stuhlreihen auf einen Abstand von 1,5-2 m auseinandergezogen, damit die Kirche bis in den hinteren Bereich bestuhlt wird. In den verbleibenden Stuhlreihen müssen neben einem benutzbaren Stuhl jeweils zwei Stühle frei bleiben. Personen, die im selben Haushalt leben, können nebeneinander sitzen, müssen dann aber neben ihrer Gruppe ebenfalls zwei Stühle bis zum nächsten Besucher freilassen. Die umlaufende Bank darf nicht benutzt werden. Daraus ergibt sich eine durchschnittliche Belegung von 3 Personen pro rechter bzw. linker Reihenhälfte. Das bedeutet eine Höchstzahl von ca. 60 Besucher/Innen.

Eingang und Ausgang

Zur Wahrung des Abstands sollen die BesucherInnen die Kirche über den Westeingang (Kirchenportal) betreten und sie durch das Foyer wieder verlassen. Die zur Verfügung stehenden Plätze werden möglichst von vorne nach hinten belegt.

Die Garderobenständer werden entfernt bzw. dürfen nicht benutzt werden.

Weitere Hygienemaßnahmen

  • Das Tragen von Mund-Nase-Schutz wird den BesucherInnen dringend empfohlen. Liturgisch handelnde Personen tragen in der Regel keinen Mund-Nase-Schutz und sollen zu anderen Personen mindestens 4 Meter Abstand halten. Die erste Stuhlreihe ist auf diesen Abstand zu Kanzel und Lesepult auszurichten.
  • Vom gemeinsamen Singen der Gemeinde und von Chören sowie von der Nutzung von Blasinstrumenten wird abgesehen. Sologesang in mindesten 4 Metern Abstand zu anderen Personen oder mit Plexiglasschutz ist möglich.
  • Gesangbücher werden nicht benutzt. Ablauf-/Text-Blätter werden vor dem Gottesdienst auf den benutzbaren Stühlen verteilt.
  • Die Empore wird nur von Mitwirkenden im Rahmen der musikalischen Gottesdienstbegleitung genutzt. Sologesang auf der Empore ist nur mit 4m (großem) Abstand zur Brüstung oder mit Plexiglasschutz möglich.
  • Auf Körperkontakt wird verzichtet (kein Friedensgruß per Handschlag, keine Handauflegung zum Segen, keine Begrüßung oder Verabschiedung mit Handkontakt oder Umarmung).
    Die Kollekte wird nur am Ausgang kontaktlos gesammelt.
  • Nach jedem Gottesdienst werden Türgriffe und Handläufe desinfiziert. Sollten mehrere Gottesdienste hintereinander stattfinden, ist für ausreichende Lüftung des Kirchenraumes zu sorgen.
  • Am Eingang werden Desinfektionsmittel bereit gestellt.
  • Die Toiletten im Erdgeschoss (mit Waschbecken) sind für die BesucherInnen zugänglich. Die anderen Toiletten (Keller und 1. OG) sind ausschließlich für die Mitarbeitenden reserviert.
  • Um die vorgeschriebene Möglichkeit, etwaige Infektionsketten nachverfolgen zu können, zu gewährleisten, müssen die Adressdaten der BesucherInnen (Name, Anschrift, Telefonnummer) festgehalten werden. Dazu müssen alle BesucherInnen am Eingang einen Zettel mit ihren Adressdaten in eine Sammelbüchse werfen. Sie können den Zettel entweder vorbereitet mitbringen (Visitenkarten auch möglich) oder ihn am Eingang selbst beschriften. Der Inhalt der Sammelbüchse wird im Gemeindebüro sicher verwahrt und nach drei Wochen vernichtet.

Abendmahl

Auf Abendmahlsfeiern wird wegen der besonderen Infektionsrisiken vorerst verzichtet.

Kindergottesdienste

Die Durchführung von Kindergottesdiensten orientiert sich an der Öffnung von Kindertagesstätten und Grundschulen. Im Fall der Wiederaufnahme werden entsprechende Regelungen zu Abstand und Hygiene festgelegt.

Trauergottesdienste

Für Trauergottesdienste gelten die gleichen Regeln, insbesondere die Abstandsregeln, wie für Sonntagsgottesdienste. Beerdigungen (am Grab, Trauerhalle) richten sich nach den Vorgaben der städtischen Behörden.

Taufen und Trauungen

Für Taufen und Trauungen gelten die gleichen Regeln wie für Sonntagsgottesdienste.

Konfirmationen und Ordinationen

Für Konfirmationen und Ordinationen gelten die gleichen Regeln wie für Sonntagsgottesdienste.

Gottesdienste im Freien

Gottesdienste unter freiem Himmel (auf dem Kirchplatz) sind möglich. Dabei müssen die allgemeinen Abstands- und Hygienebestimmungen und die regionalen Versammlungsbeschränkungen berücksichtigt werden.

Dokumentation und Veröffentlichung

Die organisatorischen (und baulichen) Maßnahmen zur Umsetzung dieses Konzepts werden dokumentiert. Dieses Schutzkonzept wird gut sichtbar ausgehängt sowie auf der Website der Gemeinde veröffentlicht.

Verantwortung für die Einhaltung der Maßnahmen

Der Kirchenvorstand, vertreten durch den Vorsitzenden, ist verantwortlich für die Umsetzung und Einhaltung dieser Regelungen. Die Verantwortung kann auf eine/n KüsterIn für den jeweiligen Gottesdienst übertragen werden.
Letztendlich sind und bleiben alle Gottesdienstbesucher*innen mitverantwortlich, dass wir gemeinsam gelingende Gottesdienste feiern können. Das betrifft einerseits die Einhaltung der beschriebenen Regelungen wie auch die sorgfältige Prüfung, ob Ihr Gesundheitszustand den Besuch des Gottesdienstes erlaubt.


Schutzkonzept für das St. Jakobszentrum
der Evangelischen Gemeinde Bockenheim
im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie

In diesem Konzept sind die Maßnahmen zusammengefasst, die der Kirchenvorstand der Evangelischen Gemeinde Bockenheim für das St. Jakobszentrum bzw. Veranstaltungen und Gruppentreffen dort am 2. Juni 2020 beschlossen hat. Die Maßnahmen basieren auf den Vorgaben der hessischen Landesregierung und den „Grundsätzen für das kirchliche Leben zum Schutz der Gesundheit in Versammlungen und Veranstaltungen von Kirchengemeinden, Dekanaten und Einrichtungen sowie Rahmenbedingungen für ein Infektionsschutz-Konzept vor Ort in der EKHN“ Stand 19. Mai 2020.

Damit allmählich wieder die zahlreichen Aktivitäten im St. Jakobszentrum beginnen können, ohne die Gesundheit aller Beteiligten zu gefährden oder zur Verbreitung des Corona-Virus beizutragen, müssen die folgenden Regeln eingehalten werden.

Eingang/Ausgang/Foyer
Beim Betreten und beim Verlassen des St. Jakobszentrums durch das Foyer müssen alle Besucher/innen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Das Foyer soll nur zum Durchgehen, nicht als Treffpunkt oder als Aufenthaltsort genutzt werden, da sich dort dann zu viele Personen begegnen würden. Im Foyer steht Desinfektionsmittel bereit.

Toiletten
Die Gruppenteilnehmenden sollen nur die Toiletten nutzen, die auf derselben Ebene wie ihr Gruppenraum liegen.

Gemeindebüro

Das Gemeindebüro ist ausschließlich per Telefon, Mail und Fax erreichbar. Der Publikumsverkehr im St. Jakobszentrum ist eingestellt.

Lüften und Desinfizieren
Die Gruppenräume müssen regelmäßig, v.a. nach der Nutzung, gründlich gelüftet werden. Nach Abschluss der Veranstaltung müssen die Tische mit dem bereit stehenden Desinfektionsmittel gereinigt werden. Dafür ist die Gruppe selbst verantwortlich.

Infektionsketten nachverfolgbar machen
Von allen Veranstaltungen und Treffen müssen die Kontaktdaten der Teilnehmenden mit Datum, Beginn und Ende der Veranstaltung festgehalten werden. Diese werden im Gemeindebüro verwahrt, nur auf Anforderung an das Gesundheitsamt herausgegeben und nach drei Wochen vermichtet.

Abstandsregeln und sonstige Hygienemaßnahmen
In den Gruppenräumen muss jederzeit der Mindestabstand von 1,5m eingehalten werden. Jeder Körperkontakt muss vermieden werden. Die Benutzung von Gesangbüchern der Gemeinde oder von herumgereichten Materialien soll vermieden werden.

Küche
Externen Gruppen ist die Benutzung der Küche nicht erlaubt. Benutztes Geschirr muss von der Gruppe selbst in die Geschirrspülmaschine eingeräumt werden.

Singen und Musizieren
Für Chor- und Ensembleproben gelten besondere Regelungen. Sie müssen mit der Kantorin abgestimmt sein. In anderen Gruppen ist kein Singen erlaubt.

Kapazitäten der Gruppenräume

Unterer Saal
maximal 15 Personen
Es wird pro Person ein Stuhl und ein Tisch vorgesehen. Die Aufstellung der Tische darf nicht verändert werden.

Oberer Saal
maximal 10 Personen
Es wird pro Person ein Stuhl vorgesehen. Die Aufstellung ist flexibel.

Sakristei
maximal 2 Personen

Kirche als Gruppenraum
maximal 65 Personen (aber derzeit sind abgesehen von Gottesdiensten noch keine Veranstaltungen mit mehr als 15 Personen möglich)

Verantwortung

Der Kirchenvorstand, vertreten durch den Vorsitzenden, ist verantwortlich für die Umsetzung und Einhaltung dieser Regelungen. Die Verantwortung wird auf die/den Leiter/in der jeweiligen Gruppe übertragen, die sich im St. Jakobszentrum trifft. Letztendlich sind und bleiben jedoch alle Teilnehmenden mitverantwortlich. Das betrifft die Einhaltung der beschriebenen Regelungen wie auch die sorgfältige Prüfung, ob der eigene Gesundheitszustand den Besuch der Veranstaltung erlaubt.